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1. Warum engagiert sich fudder gegen Nazis im Internet?

fudder steht für Offenheit. fudder steht für Vielfalt. fudder steht für Meinungsfreiheit und für Respekt vor der Meinung des anderen. fudder interessiert sich für Randgruppen und Minderheiten. Und fudder will bunt sein. Rechtsextremismus steht in einem grundsätzlichen Gegensatz zu all dem, was fudder wichtig ist. Dies akzeptieren wir nicht und saqen ganz deutlich: Das wollen wir nicht. Nazis haben auf fudder nichts zu suchen.

2. Was tut fudder konkret, um Rechtsextremen den Spaß in ihrer Community zu verderben?

Aus der fudder-Netiquette geht hervor, dass die Redaktion keine ausländerfeindlichen oder rassistischen Inhalte auf der Plattform duldet. Dies gilt für Kommentare und Forenbeiträge, aber auch für Profilnamen, Avatare oder die Inhalte von Profilen und Gruppen. Wenn wir solche Inhalte entdecken oder darauf aufmerksam gemacht werden, intervenieren wir. Je nachdem, wie gravierend der Verstoß ist, wird der Nutzer persönlich oder öffentlich ermahnt. Oder wir sperren sein Profil sofort.
Darüber hinaus sind seit gut zwei Jahren Polizeimeldungen auf fudder grundsätzlich nicht mehr kommentierbar. In der Vergangenheit hatten wir die Erfahrung gemacht, dass z.B. Berichte über Straftaten von Menschen mit Migrationshintergrund eine bestimmte Klientel zu Kommentaren motiviert hat. Dieser Klientel wollen wir keine Plattform bieten. Wir haben den Eindruck, dass das Diskussionsklima auf unserer Seite seitdem deutlich weniger aggressiv und polemisch ist. Ausländerfeindliche oder rassistische Kommentare sind die Ausnahme und werden von uns entfernt.

3. Was können die UserInnen tun, wenn sie auf ein rechtsextremes Profil oder Posting stoßen?

Unsere User weisen uns typischerweise per fuddermail oder per eMail auf Profile hin, die rechtsbraun eingefärbt sind. Die Moderatoren oder Redakteure entfernen solche Inhalte dann umgehend. In der Praxis tritt erfreulicherweise sehr selten ein – Rechtsextremismus ist eine Randerscheinung auf fudder.

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